NFP-Notfallpädagogik ohne Grenzen

Akut- und Kriseninterventionen

NFP-Notfallpädagogik ohne Grenzen - „Die Vertreibung der Jesiden aus ihrer Heimat“
„Die Vertreibung der Jesiden aus ihrer Heimat“ | © Anahita Amina Osman

Ganztägige Einführungsseminare zum Thema „Krieg- Trümmer -Traumata – Wege aus der Erstarrung“ boten Interessierten in Haupt- und Ehrenamt die Grundlage für die notfallpädagogischen Gruppenangebote mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Aus den mehr als vierzig Teilnehmenden entstand ein Team von 12 Menschen, die in verschiedenen Großunterkünften in Flensburg unter der Leitung der Notfallpädagogin Astrid Hansen über einen Zeitraum von sechs Monaten ehrenamtlich arbeiteten und währenddessen weiter geschult wurden.

Die Notfallpädagogik bietet weltweit Akut- und Kriseninterventionen bei Naturkatastrophen, kriegerischen Auseinandersetzungen und Flucht an. Sie basiert auf drei Säulen:

  • psychosoziale Stabilisierung von Kindern und Jugendlichen nach traumatisierenden Erlebnissen
  • Zusammenarbeit mit deren Eltern
  • Schulung der Helfersysteme vor Ort, die anschließend als Multiplikatoren fungieren.

Ab März 2022 fanden für die ukrainischen Geflüchteten notfallpädagogische Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche, teils auch mit deren Eltern, statt. Nach den existentiell bedrohlichen Erlebnissen von Krieg und Flucht war es das Ziel, mit frühzeitigen Interventionen Traumafolgestörungen entgegenzuwirken und diese abzumildern.

Bei Interesse und Bedarf können die Einführungsseminare für Menschen aus dem Ehren- und Hauptamt – die z.B. gerne mitarbeiten möchten – nach Vereinbarung erneut angeboten werden.


ZielgruppeDas Angebot richtete sich an  Kinder, Jugendliche und deren Eltern nach traumatisierenden Erlebnissen
VerantwortlicheAstrid Hansen, Notfallpädagogin, Traumapädagogin, Kunsttherapeutin, Waldorflehrerin; Felicia Elsler, HP Psychotherapie, Eltern- und Traumafachberatung
Kontaktinfo@tpi-flensburg.de
KooperationspartnerNFP-Notfallpädagogik ohne Grenzen, Deutschland
FinanzierungMaterial: Spendenmittel von Lions und Rotary
Wo und wannNotunterkunft in der „Fördehalle“ und in Großunterkünften

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