Phönixkinder

Ein traumapädagogisches Projekt

„Phönixkinder“ ist ein traumapädagogisches Projekt für Kinder geflüchteter Familien, das seit 2022 in den Flensburger Großunterkünften stattfindet.

Geleitet wird es von erfahrenen Fachkräften: Trauma- und Notfallpädagoginnen, Erzieherinnen und eine Kunsttherapeutin.

Das Hauptziel der Arbeit ist die Stabilisierung der Kinder nach traumatischen Erfahrungen, belastbare Beziehung anzubieten und letztlich die Förderung der Integration.

Das Konzept geht über einfache Beschäftigung hinaus: Es werden Methoden eingesetzt, die Stress regulieren, Achtsamkeit anregen und dadurch die Traumaverarbeitung unterstützen. Folgestörungen sollen verhindert oder abgemildert werden.

Durch traumasensible Methoden und professionellen Umgang mit den sich zeigenden Belastungen wird ein Prozess angeregt, der die Resilienz und Ressourcen zur Alltagsbewältigung fördert.

Friedensgespräche - - „Der Junge mit verbundenen Augen“
„Der Junge mit verbundenen Augen“ | © Anahita Amina Osman

ZielgruppeDas Angebot richtet sich an Kinder in den Gemeinschaftsunterkünften im Alter von 3-12 Jahren.
VerantwortlichAstrid Hansen, Kunsttherapeutin, Waldorflehrerin, Notfallpädagogin; Ann-Kathrin Petersen, EFT (Emotional-Freedom-Tapping) Trainerin, Gesundheitscoachin, Notfallpädagogin; Maike Michelsen, Erzieherin, Notfallpädagogin; Juliane Freyenhagen, Ärztin, Notfallpädagogin
Kontaktinfo@tpi-flensburg.de
KooperationspartnerStadt Flensburg: ZESIT  und AWO Interkulturell
FinanzierungDas Projekt läuft mit Geldern des Landes Schleswig-Holstein und Spendenmitteln der TPI e.V., u.a. durch die Großspende einer Flensburger Familie für die Kinder ukrainische Familien.
Wo und wannDie Gruppen treffen sich einmal wöchentlich in den Großunterkünften am Stadion (Geflüchtete aus der Ukraine) und im Friedensweg und Graf-Zeppelinstraße (afghanische, syrische, afrikanische und ukrainische Familien).
ZugangÜber die Mitarbeitenden der Unterkünfte und die kontinuierliche Präsenz der Durchführenden.

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