Theatertherapeutisches Angebot für Frauen jeden Alters mit Migrationshintergrund
Mama-Theater versteht sich dabei als niedrigschwelliges Angebot, in dem es ganz einfach ist, teilzunehmen. Dazu gehören ein vertrauter Ort und vertraute Personen.
Die Frauen erleben hier, dass sie sich Zeit für sich nehmen, um stärkende Erfahrungen zu machen. Dies geschieht in der Theatertherapie durch das gemeinsame Spiel. Es gibt einen festen Rhythmus: Ankommen – körperliches Aufwärmen – ins Spiel kommen – Abschließen. Diese verlässliche Struktur soll ein grundlegendes Vertrauen fördern, was einen Möglichkeitsraum eröffnet. Jede Einheit hat ihre eigene Überschrift mit Themen, die die Bedürfnisse der Teilnehmer widerspiegeln. So haben wir zu folgenden Überschriften gearbeitet: Kennenlernen, Spiegeln/ Verbinden, Grenzen, Gefühle, Flucht und Wünsche.
Theater spielen heißt vor allem auch, etwas Un-Alltägliches, etwas anderes auszuprobieren als „Normal“. Alles basiert auf Freiwilligkeit, manchmal kann aber die Gruppe Mut schenken, sich zu zeigen.
Der Weg, ins Spiel zu kommen ist dabei immer körperlich, da auch oft die verbale Sprache gar nicht vorhanden ist. Der Körper ist dabei universell. Es ist ein individueller Ort für menschliches Leid, aber genauso finden wir im Körper einen Ort der Heilung.

Teilnehmerstimmen
Zeit für mich und relaxing…
Carmen
„Es war super. Alle Frauen zusammen, Lachen! Gute Gefühle und Stress verfliegt.“
Lamia
„Wertschätzung. Wichtig, Kontakte zu knüpfen in neuer Stadt! Jede Woche wäre toll.“
Wadja
„Hat Dienstag zu einem schönen Tag gemacht.“