Entlastung für ukrainische Familien

„KukuTa“ ist seit Herbst 2022 ein traumapädagogisches Folgeprojekt der Notfallpädagogik in den Flensburger Großunterkünften. Für geflüchtete Kinder, die in den ersten Monaten von ihren Eltern begleitet wurden, werden wöchentlich Gruppen mit traumapädagogischen Interventionen angeboten.
Vorrangige Ziele sind die psychosoziale Stabilisierung der Kinder nach ihren traumatischen Erfahrungen von Krieg und Flucht, das Wiedererlangen der Selbstermächtigung und das Fördern der Selbstwirksamkeit. Innerhalb eines “sicheren Ortes“, zuverlässigen Beziehungs- und Zeitstrukturen arbeiten wir mit einer traumasensiblen wertschätzenden Pädagogik und einer entwicklungsfördernden Methodenvielfalt.
Geleitet werden die Gruppen von erfahrenen Fachkräften aus der Trauma- und Notfallpädagogik, der Kunsttherapie, Pädagogik, Körperarbeit und Psychologie und dem Gesundheitsbereich.
Es wird mit den Mitteln der Kunst und Kulturtechniken (Malen, Gestalten und Tonarbeiten) und mit Tapping als stressregulierende Klopftechnik gearbeitet. Tapping dient der „emotionalen Selbsthilfe“.
Zielgruppe | Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren |
Verantwortlich | Astrid Hansen, Kunsttherapeutin, Waldorflehrerin, Notfall- und Traumapädagogin Ann-Kathrin Petersen, EFT – Trainerin (EFT Emotional-Freedom-Tapping), Mental-Coach, Notfall- und Traumapädagogin Alla Mychailova, ukrainische Psychologin, Gestalttherapeutin |
Kontakt: | Nutzen Sie bitte das Kontaktformular |
Kooperationspartner | AWO Interkulturell, ZESIT Flensburg |
Finanzierung | Gelder des Landes SH, Spendenmitteln der TPI Flensburg e.V. und Großspende einer Flensburger Familie für ukrainische Kinder |
Wo und wann | Mittwochs von 15.30h- 17.30h, wöchentlich seit 2023 in der Großunterkunft am Stadion. |
Zugang | Über die kontinuierliche Präsenz der Durchführenden, Mitarbeitende der Unterkünfte, Mundpropaganda |