Keine Angst vor Trauma

Eine Fortbildungsreihe

Sicherheit gewinnen im
Umgang mit traumatisierten Menschen

Fortbildung -Keine Angst vor Trauma: Theorie

Theorie

Was ist Trauma
Traumapädagogik
Traumafolgestörungen
Theorien der Methoden

Fortbildung -Keine Angst vor Trauma: Methoden

Methoden

„Methoden-Koffer“: EFT
Tapping, Psychomotorik,
Supervision, Achtsamkeit,
Notfallpädagogik und mehr

Fortbildung -Keine Angst vor Trauma: Netzwerk

Netzwerk

Ein Netzwerk für
mehr Sicherheit im Umgang mit Trauma, Austausch und starke Begleitung für unsere Klient*innen

Unsere Ziele

»Keine Angst vor Trauma« ist eine praxisnahe Fortbildungsreihe für alle, die traumatisierten Menschen begegnen – im Beruf, im Ehrenamt oder im Alltag.

Wir vermitteln einfache, wirkungsvolle Methoden zur Stabilisierung und stärken die Sicherheit im Umgang mit Trauma.

Entstehen soll ein Netzwerk, das Austausch, Selbstfürsorge und gegenseitige Unterstützung möglich macht – niederschwellig, verbindend und stärkend.

Preise

350 EUR für alle Seminare
50 EUR für ein einzelnes Seminar

Wo?

Gemeindehaus / Begegnungsstätte St. Jürgen
Jürgensgaarder Str. 1
24943 Flensburg

Wann?

Samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr


Curriculum und Termine

27.09.2025 – Einführung Trauma und Traumapädagogik

Mit Felicia Elsler,

avatar weiblich

Infos folgen…

25.10.2025 – Was sind Traumafolgestörungen und welche Rolle spielt Supervision?

Mit Dr. Monika Hollub,

  • Fachärztin für Psychiatrie,
  • Psychosomatik,
  • Psychotherapie,
  • spezifische Psychotraumatherapie,
  • EMDR-Therapeutin,
  • Supervisorin
Fortbildung -Keine Angst vor Trauma: Dr. Monika Hollub

Inhalt

Traumatische Erfahrungen gelten als Risikofaktor für nahezu jede psychische Störung. Je mehr sich traumatische Erfahrungen aneinanderreihen, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit der Ausprägung einer traumatischen Erkrankung. Nach Traumaerleben kann in jedem Lebensalter eine Traumafolgestörung auftreten.

In den unmittelbaren Stunden und Tagen nach dem Ereignis herrschen psychische Schock- und akute Belastungszustände. Innerhalb der ersten Monate nach dem Trauma zeigen sich PTBS-/Stress-Symptome, die je nach vorbestehender Persönlichkeitsstruktur, Schwere/Ursache des Traumas sehr komplex ausfallen können. 

Lebenszeitprävalenz der PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) beträgt in Deutschland bzw. Europa zwischen 1 und 4%, ansonsten kommt es zur Spontanerholung nach einem traumatischen Ereignis. Beim größten Teil der Traumatisierten remittieren PTBS-Symptome innerhalb von wenigen Wochen. Eine Dauer der Symptomatik von mehr als 4 Monaten ist prognostisch ungünstig (Chronifizierung) und sollte präventive Angebote nach sich ziehen.

Im Verlauf treten komorbide psychische Störungen auf wie Angststörung 15,4%, affektive Störungen 9,8%, 45% der Betroffenen hatten noch mindestens eine komorbide Störung, 25-35% der Allgemeinbevölkerung mit PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) hat auch eine Suchterkrankung, 5 -12% der Allgemeinbevölkerung mit Suchterkrankung hat auch eine PTBS. Erschwerend kommen noch ungesunde Lebensweise, Übergewicht und Adipositas hinzu.

Ziele

Im Kurs werden Kenntnisse zu Traumafolgestörungen vermittelt und wie jeder sich selbst davor schützen kann, zumal auch Helfer und Ehrenamtliche als sekundär traumatisierte Menschen Hilfe und Unterstützung benötigen. Hierbei werden individuelle Ressourcen und Resilienz aktiviert. Eine Möglichkeit hierzu stellt die Supervision dar: Nach Inskipp u. Proctor 2001 entsteht bei der Supervision „Eine Arbeitsbeziehung zwischen einem Supervisor und einem Supervisanden, innerhalb derer der Supervisand einen Ausschnitt oder eine Aufnahme seiner Arbeit präsentiert, darüber reflektiert und Feedback bzw. – wenn nötig – auch Anleitung bekommen kann.“

29.11.2025 – Stabilisieren mit Achtsamkeit – Elemente der Hakomi Therapie

Mit Jens Rosenthal,

  • systemischer Coach
  • Hakomi®-Therapeut
  • Heilpraktiker für Psychotherapie
Fortbildung -Keine Angst vor Trauma: Jens Rosenthal

Inhalt

Hakomi ist ein Verfahren der achtsamkeitsbasierten Körperpsychotherapie, in dem die Körperwahrnehmung und das Erleben im Moment eine zentrale Rolle spielen. Die langsame und kleinschrittige Hakomi-Arbeit kann traumatisierten Menschen helfen, Sicherheit und Orientierung zu entwickeln sich ihre stabilisierenden Ressourcen bewusst zu machen. Mit Hilfe der Körperwahrnehmung können wir Erregungszustände des Nervensystems regulieren. Außerdem zielt die Hakomi-Arbeit mit Traumapatienten darauf ab, unterbrochene Bewegungsabläufe wieder rund werden zu lassen und die Fragmente der Biographie zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen.

Ziele

Im Kurs werden wir diese Grundsätze in praktischen Übungen erleben und gemeinsam erkunden, wie sie für die Beratungspraxis und sonstige Kontakte mit traumatisierten Menschen im Alltag nutzbar gemacht werden können. 

31.01.2026 – Grundlagen der Traumapädagogik und Umgang mit Emotionen in der sozialen Arbeit

Mit Thomas Westphalen,

avatar männlich

Inhalt

Infos folgen…

28.02.2026 – Emotional Freedom Technique – Selbstfürsorge und Stabilisierung anderer durch EFT Tapping

Mit Ann-Kathrin Petersen,

Fortbildung -Keine Angst vor Trauma: Ann-Kathrin Petersen

Inhalt

Infos folgen…

28.03.2026 – Psychomotorik – Safe Place und Bewegungsimpulse zur Stabilisierung

Mit Uschi Germer,

  • Psychomotorikerin und Psychomotorik-Dozentin (www.dakp.de)
  • EmTrace@ Mastercoach (Emotionscoaching)
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Qigong Trainerin
  • Fachwirtin Kommunikation
Fortbildung -Keine Angst vor Trauma: Uschi Germer

Inhalt

Mit psychomotorischer Haltung begegnen wir psychischen (und physischen) Problemen ressourcenorientiert. Auf Basis von Wertschätzung, Empathie und Freiwilligkeit werden Selbstwirksamkeit und eigenverantwortliches Handeln gefördert. Als Mittel dienen Spiel und Bewegung und über das körperliche Erleben werden Erfahrungen gefördert, die die eigene Wirksamkeit spürbar machen. Durch Reflexion und Versprachlichung werden körperlich spürbare Erfahrungen auch auf kognitiver Ebene verankert.

Sicherheit und ein Gefühl von innerer Stabilität können gezielt durch das Modell des „Safe Place“ (nach Katz-Bernstein) erlebt und verankert werden. Im gemeinsamen Spiel werden positive Bindungserfahrungen ermöglicht, genauso wie das Spüren von innerer Anspannung vs. Entspannung mit allen Sinnen.

Der Raum, in dem wir arbeiten; die Zeit, die wir miteinander verbringen; das Material, das uns zum Handeln oder zum Spiel auffordert – das sind grundsätzliche Mittel der Psychomotorik, um Erfahrungen niedrigschwellig anzubieten und Zugang zu Körper und Emotionen zu ermöglichen.

Ziele

Psychomotorische Tools eignen sich für Gruppen- und Einzelsettings und werden in diesem Workshop aktiv erfahren, sowie theoretisch eingeordnet. Damit erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, den psychomotorischen Ansatz in ihre jeweiligen Arbeitsfelder mitzunehmen.

25.04.2026 – Trauer in der Traumaarbeit

Mit Katja Vetter,

avatar weiblich

Inhalt

Infos folgen…

30.05.2026 – Notfallpädagogik – Akuthilfe nach Extremsituationen

Mit Astrid Hansen,

  • Notfall- und Traumapädagogin,
  • Kunsttherapeutin,
  • Waldorflehrerin,
  • Begabungs- und Förderpädagogin
avatar weiblich

Inhalt

Die Notfallpädagogik bietet Kindern und Jugendlichen Unterstützung nach belastenden Extremerfahrungen. Sie basiert auf den Erkenntnissen der Psychotraumatologie. Das Ziel notfallpädagogischer Akut- und Kriseninterventionen ist die Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen, die Stärkung ihrer Resilienz und das Ermöglichen einer gesunden Weiterentwicklung.

Durch zeitnah angewandte Notfallpädagogik wird der Manifestierung psychischer Störungen nach einem traumatischen Ereignis vorgebeugt. Dabei unterstützen nonverbale Methoden das Wiedererleben der Selbstwirksamkeit und der selbstbestimmten Handlungsfähigkeit.

Notfallpädagogik unterstützt Kinder und Jugendliche ihrer Erlebnisse zu verarbeiten, traumatische Belastungsreaktionen zu überwinden und wieder Selbstbewusstsein und Freude zu erleben.

Ziele

Der Workshop vermittelt theoretische und praktische Einblicke in die weltweit bewährte Notfallpädagogik. Diese wird sowohl nach individuellen extrem bedrohlichen Ereignissen, als auch nach (Natur-) Katastrophen, kriegerischen Handlungen und Flucht angewendet. Die Methoden und ihre Wirksamkeiten sind für Einzel- und Gruppensetting geeignet.

27.06.2026 – Integration der erlernten Methoden mit allen Dozentinnen & Abschluss-Zeremonie mit Teilnahmebescheinigungen

Inhalt

Infos folgen…


Anmeldung

Wir freuen uns über Deine Anmeldung!

Damit wir planen können, bitten wir um eine Anmeldung jeweils bis zum Freitag eine Woche vor dem jeweiligen Termin. Bei späterer Anmeldung können wir eine Teilnahme nicht garantieren. 

Nachdem Du Dich angemeldet hast, erhältst Du eine automatische Zusammenfassung Deiner Anmeldung und danach eine Email mit Anmeldebestätigung und Rechnung. Mit der Bezahlung der Seminargebühren ist Dein Platz verbindlich reserviert.

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    Einzelseminar(e), ( 50 EUR je Seminar )

     

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